INFOS ZUR ANREISE & ZUSTIEG

Hier findest Du alle wichtigen Informationen zu Anreise und Zustieg zur SAC Schreckhornhütte.
Bitte beachte, dass die Wanderung zur Hütte eine geeignete Ausrüstung und gute Kenntnisse erfordert.

DIE ANREISE & DER ZUSTIEG ZUR SAC SCHRECKHORNHÜTTE

Frisches Gletscherwasser & atemberaubende Aussicht auf das Schreckhorn, Finsteraarhorn & Agassizhorn.

ANREISE NACH GRINDELWALD

Empfehlung 1: Mit dem Zug nach Grindelwald, Bahnhof. Von dort weiter mit dem Bus 122 nach Grindelwald (Pfingsteggbahn) mit der Fahrt auf die Pfingstegg sparst du steile 400hm Fussmarsch und kannst dich vor dem langen Aufstieg im Bergrestaurant noch stärken.

Empfehlung 2: Alternative, mit dem Bus 122 weiter Richtung Grindelwald, Gletscherschlucht. Ab dem Gasthaus Gletscherschlucht wanderst du mehr als 1500hm zur Schreckhornhütte. Auch hier, eine kurze Pause auf der Bäregg ist immer gut.

Kostenpflichtige Parkmöglichkeiten bei der Pfingsteggbahn, sowie bei der Gletscherschlucht. Damit du in der Hochsaison entspannt reisen kannst empfiehlt es sich das Auto auf dem Park & Ride in Matten und mit dem ÖV anzureisen.

WIE ERREICHE ICH DIE HÜTTE?

Ab Pfingstegg: 4-5h
Ab Gletscherschlucht: 5-6h

Bis zur Bäregg 1775 m.ü.M befindest du dich auf rot-weissen Wanderwegen.
Ab der Bäregg ist der Wanderweg in der Kategorie T4 eingeordnet. Über weite Teile der Strecke verläuft der Weg auf der Seitenmoräne und wird hier und da von Bächen gekreuzt, die frisches Gletscherwasser führen. Beim Queren der Bäche und ihrer Einschnitte kann sich jeder eine passende Spur durch den weichen Moränenschutt suchen. Besonders eindrücklich ist der Blick von der Bänisegg (1800 m.ü.M), wo die beiden Gletscher Ischmeer und Obers Ischmeer einst zusammengeflossen sind und heute Bäche als Wasserfälle über den glatt geschliffenen Felsen in die Tiefe stürzen. Im obersten Drittel des Aufstiegswegs überwindet man eine Steilstufe im roten Felsen, «Rots Gufer». Besonders in diesem Bereich ist der Weg mit Ketten und einzelnen Leitern gut abgesichert. Trotzdem ist hier Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich. Ist dieser Teil gemeistert, erheben sich das Finsteraarhorn, das Schreckhorn und das Agassizhorn vor einem – eine imposante Kulisse.

Je nach Ausgangspunkt erreichst du dann sehnlichst die erwartete Schreckhornhütte auf 2530 m.ü.M.

Der Hüttenweg und die Übernachtung in der Hütte sind ein lohnendes Ziel an sich.
Der Weg wird am Anfang der Saison kontrolliert und mit Ketten und Leitern versehen, die nach Saisonende meist demontiert werden.

Nur für sichere & geübte Berggänger

Die Schreckhornhütte ist als Hochtour von der Glecksteinhütte via Gwächte und dem Aarbiwak oder der Lauteraarhütte via Strahleggpass erreichbar. Vor allem im Winter kann sie auch von der Station Ischmeer der Jungfraujochbahn erreicht werden. Siehe dazu: Hochtouren.

Geübte Berggänger können ab der Bänisegg auch die weglose Route über den Zäsenberg wählen. Dafür muss der Weg über die Moränen, den kaum abgesicherten Felsriegel und das Obere Ischmeer gefunden werden. Auf Grund der erschwerten Bedingungen wird diese Route nur noch sehr selten begangen.

Wir empfehlen den Weg eher als alternativen Abstieg. Eine Beschreibung dazu ist im Bulletin des SAC-Basel 3/2024 ab Seite 10 zu finden.  Link zum Bulletin

Achtung:

Stand Juni 2025 ist die von der Bergschaft erstellte Brücke defekt und nicht passierbar. Diese Route kann nur begangen werden, wenn im unteren Teil die Überquerung des Baches «Weisse Lütschine» möglich ist.

Für Informationen zu aktuellen Bedingungen stehen wir gerne zur Verfügung.

IMPRESSIONEN VOM ZUSTIEG ZUR SAC HÜTTE